Kernspintomographie (MRT)

Die Kernspintomographie (MRT), auch Magnetresonanztomographie genannt, ist ein diagnostisches Verfahren, mit dem das Körperinnere sehr genau abgebildet werden kann. Sie ist seit den 80er Jahren fester Bestandteil der medizinischen Diagnostik.

Kernspintomographie (MRT) Schnittbilder des Körpers

Kernspintomographie (MRT)

Mit der Kernspintomographie (MRT) stellt man Schnittbilder des Gehirns, der Wirbelsäule, der Gelenke und der inneren Organe her.

 

 

Darstellung der Blutgefäße mittels Kernspintomographie (MRT)

Kernspintomographie (MRT)

Ein weiteres wichtiges Anwendungsgebiet ist die Darstellung der Blutgefäße. Es werden Radiowellen durch den Körper gesendet. Diese bewirken im Zusammenspiel mit dem Magnetfeld, dass die Wasserstoffatome in Ihrem Körper für kurze Zeit selbst schwache Radiowellen aussenden. Diese Signale werden von Antennen aufgefangen und von einem Computer zu Bildern verarbeitet. Diese Untersuchungsmethode ist völlig frei von radioaktiver Strahlung und somit ungefährlich und jederzeit wiederholbar.

Wichtiger Hinweis:

Für Patienten mit einem Herzschrittmacher ist diese Untersuchungsmethode nicht geeignet!

Was passiert bei der Untersuchung: Kernspintomographie (MRT)

Kernspintomographie (MRT)

Vor der Kernspintomographie (MRT) müssen Sie alle metallenen oder magnetischen Gegenstände in der Kabine ablegen. Metallteile, die in das Magnetfeld gelangen, können zu Verletzungen und Bildstörungen führen! Magnetkarten werden im Untersuchungsraum gelöscht. Vergessen Sie bitte nicht die Armbanduhr oder evtl. Hörgeräte abzulegen, sie können ebenfalls Schaden nehmen. Tragen Sie herausnehmbaren Zahnersatz, so müssen Sie diesen in jedem Fall in der Kabine ablegen (egal ob äußerlich Metall dran ist oder nicht).Während der Untersuchung macht das Gerät sehr laute Klopfgeräusche, deshalb bekommen Sie von uns einen Hörschutz. Sie müssen während der Untersuchung ruhig liegen bleiben, da es sonst zu Bildstörungen kommt. In manchen Fällen ist es notwendig, spezielle Kontrastmittel über eine Armvene zu verabreichen, um bestimmte Strukturen besser beurteilen zu können.

In sehr seltenen Fällen treten bei einzelnen Patienten allergische Reaktionen auf, die in der Regel harmlos verlaufen, aber auch bis zu einem akuten Schockzustand führen können.

Nach dem Entfernen der Nadel werden Sie aufgefordert, einige Minuten lang kräftig auf den Tupfer zu drücken. Bitte folgen Sie dieser Anweisung, Sie können dadurch einen Bluterguss an der Einstichstelle oder eventuelles Nachbluten vermeiden.

Die durchschnittliche Untersuchungszeit liegt bei 15-20 Minuten.